Wie gesund sind die Superfoods?

Superfoods Bild von Dagny Walter auf Pixabay

Chia, Quinoa, Gojibeeren und Co – wie gesund sind die Superfoods? Die Super-Stars schwören auf die Wirkung der Superfoods und viele folgen dem Trend und auch in den Läden sind die exotischen Lebensmittel immer häufiger und in grosser Auswahl zu finden. Doch sind sie wirklich so gut und können sie Wunder bewirken? Wir stellen euch fünf dieser Superfoods vor und dazu einheimische Alternativen.

Superfoods – was bewirken Quinoa-Diät, Chia-Smoothie und Co?

Das Supermodell mixt sich auf Youtube seinen Chia-Smoothie, während andere gerade eine Quinoa-Diät machen. Und gerade erfahren die Basilikumsamen einen wahren Hype und sind vollkommen angesagt. Doch was steckt hinter diesen so genannten Superfoods?

Doch was sind Superfoods eigentlich?

Als Superfoods werden Nahrungsmittel bezeichnet, die reich an sekundären Pflanzenstoffen und unverarbeitet sind. Dadurch sind die Stoffe wertvoll, regen den Stoffwechsel an, stärken das Immunsystem und sorgen dafür, dass sich Zellen schneller regenerieren.

Zum Beispiel enthalten die Gojibeeren und die Chia-Samen viele wertvolle chemische Verbindungen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Doch Wunder können sie nicht vollbringen – das sagen auch die Experten. Nur wer zwischendurch etwas Chia oder Gojibeeren zu sich nimmt, aber ansonsten nur Fastfood, lebt nicht gesund.

Hinzu kommt, dass die Herkunft der Super-Nahrungsmittel fragwürdig sein kann: Gerade bei importierten Nahrungsmitteln ist die Gefahr gross, dass sie mit Pestiziden verunreinigt sind. Hinzu kommt, dass die Produkte um die halbe Welt fliegen, um zu ihrem Bestimmungsort zu gelangen.

Die fünf Superfoods und die heimischen Alternativen

Basilikumsamen

Der neueste Trend im Superfood sind Basilikumsamen. Diese sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, enthalten viel Magnesium und Kalzium und helfen bei Eisenmangel. Zudem sollen sie entzündungshemmend wirken. Im Naturjoghurt oder Fruchtjoghurt werden die Samen aufquellen gelassen oder können Smoothies und Suppen beigemischt werden. Als Alternative aus unserer Region sind Leinsamen zu nennen.

Quinoa

Ebenfalls als Superfood bezeichnet, ist Quinoa. Es handelt sich dabei um kein Getreide, sondern um den Samen einer Pflanze aus den Anden. Zubereitet wird Quinoa, indem es im Wasser gekocht und heiss oder kalt, zum Beispiel als Salat, serviert wird. Der Quinoasamen enthält viel Eiweiss, verschiedene Mineralien, enthält kaum Fett und ist zudem glutenfrei. Dadurch eignet sich Quinoa auch für Personen mit Zöliakie, der Glutenunverträglichkeit. Als Alternative zu den Quinoasamen sind Gerste und Roggen aus biologischem, heimischem Anbau zu nennen.

Gojibeeren – Superfood Nummer 3

Gojibeeren sind rot und meist als getrocknete Früchte erhältlich. Ihnen wird eine verjüngende Wirkung nachgesagt und zudem sollen sie den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. Die Beeren lassen sich ins Müsli oder in Salate mischen oder können auch pur geknabbert werden. Als heimische Alternativen zu dem Superfood sind Preisel- und Heidelbeeren und Johannisbeeren zu nennen. Teilweise sind auch Gojibeeren aus Schweizer Anbau erhältlich.

Matcha-Pulver

Das Matcha-Pulver hat eine grüne Farbe, da es nach japanischer Tradition aus Grünteeblättern gewonnen wird. Das Matcha-Pulver hat viele Vitamine, enthält viel Kalium, Kalzium und Eisen, was es zum Superfood macht. Das Pulver wird als Tee aufgegossen und getrunken. In unseren Regionen gibt es den Matcha-Tee als Milchgetränk. Allerdings soll grüner Tee eine vergleichbare Wirkung haben und gegenüber dem Matcha-Pulver um einiges günstiger sein.

Chia-Samen

Sie stammen aus Südamerika, sind reich an Kalzium, Proteinen und Ballaststoffen. Als Zugabe zum Müsli oder an Salate werden sie genossen. Oder sie werden quellen gelassen, um sie dann als Pudding zu verzehren. Auch für diese Samen ist Leinsamen als Alternative zu nennen, ebenso Kürbiskerne und Nüsse. Diese Kombination liefert wertvolle Nährstoffe.

Ob du zum Superfood oder zu den Alternativen aus den heimischen Breitengraden tendierst – eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist das A und O. Und auch regelmässige Bewegung tut nicht nur gut, sondern ist auch gesund.





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