E-Boards – der neue Trend in Sachen „cruisen“

e-Board / two wheel scooter / hover board

Ein neuer Trend aus den USA erobert unsere Breitengrade: die E-Boards.
In unseren Städten sind vermehrt Menschen zu sehen, die sich „schwebend“ auf einem leuchtenden Board durch die Strassen bewegen. Teilweise cruisen diese E-Boards mit bis zu 20 Stundenkilometern durch Gewichtsverlagerung über unsere Gehwege und Strassen. Und hier sei direkt gesagt: es ist NICHT erlaubt. Auch das Fahren auf Strassen ist untersagt – das besagt die Strassenverkehrsordnung. Da diese E-Boards schneller als 6 Stundenkilometer fahren, gelten sie als Kraftfahrzeuge und da hierfür keine Zulassung vorliegt, dürfen sie im öffentlichen Strassenverkehr nicht bewegt werden. Das heisst, E-Boards dürfen streng genommen nur auf privatem Gelände bewegt werden.

Man muss nicht mehr laufen, kommt bequem von A nach B und es sieht dazu noch cool aus. Dabei sind manche dieser E-Boards, die auch unter den Bezeichnungen „Two Wheel Scooter“, „Hoverboard“ und „Self Balance Scooter“ vertrieben werden, noch technisch gar nicht ausgereicht. Hinzu kommt, dass dieses Fortbewegungsmittel einige Gefahren mit sich bringt. Denn die meisten, die man auf den Boards sieht, tragen keine Schutzkleidung – keinen Helm, nichts.

E-Boards – nicht gerade günstig

Bei 200 Euro geht das trendige Fortbewegungsmittel los. Qualitativ höherwertige Boards haben natürlich ihren Preis. Mit einer Akkuladung sollen etwa 20 Kilometer zurückgelegt werden können – so die Angaben der Hersteller. Wie es in der Praxis aussieht, wissen wir nicht. Die E-Boards sind nicht nur online zu bestellen, sondern können in manchen Elektronikmärkten vor Ort erworben werden. Und manche weisen darauf hin, dass diese Boards nicht im öffentlichen Strassenverkehr verwendet werden dürfen.

Und dann muss noch etwas erwähnt werden: die Akkus mancher E-Boards können überhitzen und das bringt eine erhebliche Verletzungsgefahr mit sich! Gerade die Lithium-Ionen-Akkus der Billiggeräte können beim Aufladen überhitzen, können dadurch brennen oder gar – im schlimmsten Fall – explodieren.
Erst kürzlich hat die US-Verbraucherschutzbehörde von insgesamt 10 Herstellern insgesamt über eine halbe Million dieser Boards wegen erheblicher Sicherheitsmängel eingezogen.

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